Reflexzonentherapie ist ein Sammelbegriff für Behandlungsverfahren, bei denen gezielt bestimmte Körperareale und Gewebestrukturen stimuliert werden, um regulierende Impulse auf andere Organe und Organsysteme zu setzen.
Sie beruht auf der Erkenntnis, dass der menschliche Körper in sich vernetzt ist:
Jedes Organ steht über nervale, energetische und reflektorische Verbindungen mit bestimmten Geweben und Zonen des Körpers in Beziehung.
Innerhalb der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) leiten sich diese Verfahren aus dem Wissen über Reizverarbeitung, Sensibilität und Regulationsfähigkeit des Organismus ab. Durch gezielte Stimulation können Selbstregulationsprozesse angeregt, Spannungszustände gelöst und funktionelle Abläufe harmonisiert werden.
Nasale Reflexzonentherapie
(Röder-Therapie)
Die nasale Reflexzonentherapie ist eine besonders sanfte Form der Reflexzonenarbeit. Dabei werden drei zentrale Reflexzonen im Inneren der Nase behutsam stimuliert. Ein mit speziellem Öl getränktes Wattestäbchen dient dazu, die entsprechenden Bereiche der Nasenschleimhaut achtsam zu behandeln.
Die Methode wurde von Dr. Johannes Röder (1866–1918) entwickelt.
Anwendung in meiner Praxis
In meiner Praxis nutze ich die nasale Reflexzonentherapie als sanfte, aber wirkungsvolle Methode, um Regulationsprozesse anzustoßen und den Körper in seiner Selbstordnung zu unterstützen.
Besonders in Kombination mit konstitutionellen und naturheilkundlichen Verfahren entfaltet sie ihr ganzheitliches Potenzial.
Bestimmte Zonen der Nasenschleimhaut stehen reflektorisch in Verbindung mit:
- inneren Organen
- dem vegetativen Nervensystem
Durch die gezielte Reizung dieser Areale können regulative Impulse gesetzt werden, die den Organismus in seinen natürlichen Selbstheilungs- und Regenerationsprozessen unterstützen.